Trumps historische Rede an Europa: „Bande von Geschichte, Kultur und Erinnerung“

Filip Błażejowski/Gazeta Polska

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Hier im Wortlaut die historische Rede von US-Präsident Donald Trump in Warschau.  (Quelle: epochtimes.de)

DONALD TRUMP: Wir sind zu eurer Nation gekommen, um eine sehr wichtige Botschaft zu senden: Amerika liebt Polen und Amerika liebt das polnische Volk. Vielen Dank.

Die Polen haben diese Region nicht nur stark bereichert, sondern auch die polnischen Amerikaner haben die Vereinigten Staaten stark bereichert. Und ich war wirklich stolz darauf, ihre Unterstützung bei der Wahl 2016 zu haben.

Es ist eine tiefe Ehre, in dieser Stadt neben diesem Denkmal des Warschauer Aufstandes zu stehen und zu jener polnischen Nation zu sprechen, von der so viele Generationen geträumt haben – ein Polen, das sicher ist, stark und frei.

Präsident Duda und eure wunderbare First Lady Agata haben uns mit der enormen Wärme und Freundlichkeit begrüßt, für die Polen auf der ganzen Welt bekannt ist. Vielen Dank. Ich danke aufrichtig – ich meine aufrichtig – den beiden, und auch dem Premierminister Szydlo ein ganz besonderer Dank.

Wir freuen uns, dass der ehemalige Präsident Lech Walesa, der für die Führung der Solidaritätsbewegung so berühmt ist, heute auch zu uns gekommen ist. Vielen Dank. Vielen Dank.

Im Namen aller Amerikaner, lasst mich auch dem ganzen polnischen Volk für die Großzügigkeit danken, die ihr bei der Begrüßung unserer Soldaten in eurem Land gezeigt habt. Diese Soldaten sind nicht nur mutige Verteidiger der Freiheit, sondern auch Symbole für Amerikas Engagement für eure.

Wir sind stolz, auf diesem Podium von amerikanischen, polnischen, britischen und rumänischen Soldaten begleitet zu sein. Vielen Dank. Vielen Dank. Guter Job.

Präsident Duda und ich kommen gerade von einem unglaublich erfolgreichen Treffen mit den Führern der Drei-Meere-Initiative.

Für die Bürger dieser großartigen Region ist Amerika bereit, unsere Partnerschaft mit euch zu erweitern. Wir begrüßen stärkere Verbindungen in Handel und Geschäftswelt, während eure Volkswirtschaften wachsen. Und wir sind verpflichtet, euren Zugang zu alternativen Energiequellen zu sichern, so dass Polen und seine Nachbarn nie wieder die Geisel eines einzigen Energieversorgers sind. (BEIFALL)

Herr Präsident, ich gratuliere Ihnen, zusammen mit dem Präsidenten von Kroatien, zu Ihrer Führung dieser historischen Drei-Meere-Initiative. Vielen Dank. (BEIFALL)

Dies ist mein erster Besuch in Mitteleuropa als Präsident, und ich bin begeistert, dass es genau hier ist, auf diesem herrlichen, schönen Stück Land. Es ist schön.Polen ist das geographische Herz Europas. Aber noch viel wichtiger, sehen wir im polnischen Volk die Seele Europas. (BEIFALL)

Eure Nation ist großartig, weil euer Geist großartig ist und euer Geist stark ist.

Seit zwei Jahrhunderten erlitt Polen konstante und brutale Angriffe. Aber während Polen erobert und besetzt werden konnte und seine Grenzen sogar von der Landkarte gelöscht wurden, konnte es nie aus der Historie oder aus euren Herzen gelöscht werden. In jenen dunklen Tagen habt ihr euer Land verloren, aber nie euren Stolz. (BEIFALL)

Also kann ich euch heute mit wahrer Bewunderung sagen, dass Polen lebt – von den Bauernhöfen und Dörfern eurer Landgebiete bis hin zu den Kathedralen und Plätzen eurer großen Städte, Polen lebt, Polen gedeiht und Polen siegt. (BEIFALL)

TRUMP: Trotz aller Anstrengungen, euch zu transformieren, euch zu unterdrücken oder euch zu zerstören, habt ihr es ausgehalten und überwunden.

Ihr seid die stolze Nation von Kopernikus – denkt daran… Chopin, Johannes Paul II. Polen ist ein Land der großen Helden. (BEIFALL) Und ihr seid ein Volk, das den wahren Wert dessen kennt, was es verteidigt. Der Triumph des polnischen Geistes über Jahrhunderte voller Not gibt uns allen Hoffnung auf eine Zukunft, in der das Gute das Böse überwindet und Frieden über Krieg siegt.

Für die Amerikaner ist Polen seit Beginn unserer Nation ein Hoffnungssymbol. Polnische Helden und amerikanische Patrioten kämpften Seite an Seite in unserem Unabhängigkeitskrieg und in vielen darauf folgenden Kriegen. Unsere Soldaten dienen heute noch gemeinsam in Afghanistan und im Irak und bekämpfen die Feinde aller Zivilisation.

Für Amerikas Teil haben wir niemals Freiheit und Unabhängigkeit als Recht und Schicksal des polnischen Volkes aufgegeben. Und wir werden es niemals tun. (BEIFALL) Unsere beiden Länder haben eine besondere Verbindung, geschmiedet durch einzigartige Historie und nationale Charakteristiken. Es ist die Kameradschaft, die nur unter Menschen besteht, die für Freiheit kämpften, bluteten und starben. (BEIFALL)

Die Zeichen dieser Freundschaft stehen in der Hauptstadt unserer Nation. Nur wenige Schritte vom Weißen Haus entfernt errichteten wir Statuen von Männern mit Namen wie Pulaski und Kosciuszko. (BEIFALL)

Das gleiche gilt für Warschau, wo Straßenschilder den Namen George Washingtons tragen und für einen der größten Helden der Welt ein Denkmal steht: Ronald Reagan. (BEIFALL)

Und so bin ich heute hier, nicht nur um einen alten Verbündeten zu besuchen, sondern um ein Beispiel für andere zu geben, die Freiheit suchen und Mut und Willen zur Verteidigung unserer Zivilisation sammeln möchten. (BEIFALL)

Die Geschichte Polens ist die Geschichte eines Volkes, das die Hoffnung nie verloren hat, das niemals gebrochen wurde und niemals vergessen hat, wer es ist. (BEIFALL) (Publikum: Donald Trump! Donald Trump! Donald Trump!)

TRUMP: Vielen Dank. Vielen Dank. Ich danke euch sehr. So eine große Ehre. Dies ist eine mehr als 1000 Jahre alte Nation. Eure Grenzen wurden für mehr als 100 Jahre ausradiert und erst vor einem Jahrhundert wiedererrichtet.

1920, beim Wunder an der Weichsel, stoppte Polen die sowjetische Armee, welche Europa erobern wollte.(BEIFALL). Dann 19 Jahre später, 1938, wurdet ihr noch einmal überrannt; Diesmal von Nazi-Deutschland aus dem Westen und der Sowjetunion aus dem Osten. Das ist Leiden. Das war hart.

Unter der Doppelbesatzung ertrug das polnische Volk unbeschreibliche Bösartigkeiten: das Massaker im Katyn-Wald, die Besatzung, den Holocaust, das Warschauer Ghetto und den Warschauer Ghettoaufstand, die Zerstörung dieser wunderschönen Hauptstadt und den Tod von fast jedem fünften polnischen Menschen.

Eine florierende jüdische Bevölkerung, die größte Europas, wurde auf fast nichts reduziert, nachdem die Nazis systematisch Millionen von polnischen jüdischen Bürgern ermordet hatten, zusammen mit zahllosen anderen während dieser brutalen Besatzung.

Im Sommer 1944 bereiteten sich die Nazi- und Sowjetarmeen in Warschau auf eine schreckliche und blutige Schlacht vor. Mitten in dieser Hölle auf Erden erhoben sich die Polen, um ihre Heimat zu verteidigen.

Ich bin sehr geehrt, heute neben Veteranen und Helden des Warschauer Aufstandes auf dem Podium zu stehen. Welch großer Geist.

Wir grüßen euer edles Opfer und versprechen, uns immer an euren Kampf um Polen und für die Freiheit zu erinnern. Vielen Dank. Vielen Dank.
Dieses Denkmal erinnert uns daran, dass mehr als 150.000 Polen starben während des verzweifelten Kampfes zum Sturz der Unterdrückung.

Auf der anderen Seite des Flusses warteten die sowjetischen Streitkräfte. Sie beobachteten, wie die Nazis die Stadt schonungslos zerstörten und bösartig Männer, Frauen und Kinder ermordeten.

Sie versuchten, diese Nation für immer zu zerstören, ihren Überlebenswillen zu zerstörten. Aber tief im polnischen Charakter gibt es Mut und Kraft, den niemand zerstören konnte.

Der polnische Märtyrer, Bischof Michal Kozal, sagte es so: „Schrecklicher als das Besiegtwerden durch Waffen ist der Zusammenbruch des menschlichen Geistes.“

Durch vier Jahrzehnte kommunistische Herrschaft hindurch ertrug Polen und die anderen gefangenen Nationen Europas eine brutale Kampagne zur Zerstörung eurer Freiheit, eures Glaubens, eurer Gesetze, eurer Geschichte, eurer Identität; ja, des Wesens eurer Kultur und eurer Menschlichkeit.

Trotz all dem habt ihr diesen Geist nie verloren. (BEIFALL) Eure Unterdrücker versuchten, euch zu brechen, aber Polen konnte nicht gebrochen werden. (BEIFALL)

Und als der Tag kam, am 2. Juni 1979, und 1 Million Polen versammelten sich auf dem Siegesplatz zu ihrer ersten Messe mit ihrem polnischen Papst, an diesem Tag musste jeder Kommunist in Warschau gewusst haben, dass ihr Unterdrückungs-System bald zusammenbrechen würde.

Sie müssen es genau im Augenblick der Predigt von Papst Johannes Paul II. geahnt haben, als eine Million polnischer Männer, Frauen und Kinder plötzlich ihre Stimmen zu einem einzigen Gebet erhoben.

Eine Million polnischer Leute fragten nicht nach Reichtum. Sie fragten nicht nach Privilegien. Stattdessen sagten 1 Million Polen drei einfache Worte: „Wir wollen Gott.“ (BEIFALL)

Mit diesen Worten erinnerte sich das polnische Volk an das Versprechen für bessere Zukunft. Sie schöpften neuen Mut, ihren Unterdrückern ins Gesicht zu sehen. Und sie fanden Worte, um zu verkünden, dass Polen wieder Polen sein würde.

Wenn ich heute hier vor dieser unglaublichen Menschenmenge stehe, dieser gläubigen Nation, können wir noch jene Stimmen durch die Geschichte widerhallen hören. Ihre Botschaft ist heute so wahr, wie eh und je. Das polnische, amerikanische und das europäische Volk schreien noch immer: „Wir wollen Gott.“ (BEIFALL) Gemeinsam mit Papst Johannes Paul II. bekräftigten die Polen ihre Identität als eine Nation, die Gott ergeben ist. Und mit dieser kraftvollen Erklärung, wer ihr seid, verstandet ihr, was ihr tun und wie ihr leben [wollt].

Ihr standet in Solidarität gegen Unterdrückung, gegen eine gesetzlose Geheimpolizei, gegen ein grausames und böses System, das eure Städte und eure Seelen verarmte, und ihr habt gewonnen. Polen siegte. Polen wird immer siegen.

(Publikum: Donald Trump! Donald Trump! Donald Trump!)

TRUMP: Vielen Dank.

Ihr wurdet bei diesem Sieg über den Kommunismus durch eine starke Allianz der freien Nationen im Westen unterstützt, die der Tyrannei trotzte. Nun als eines der engagiertesten NATO-Mitglieder, nahm Polen seinen Platz als eine führende Nation eines starken, vollständigen und freien Europas wieder auf. Ein starkes Polen ist ein Segen für die Völker Europas und das wissen sie. Ein starkes Europa ist ein Segen für den Westen und die Welt.

(BEIFALL)

Hundert Jahre nach dem Eintritt der amerikanischen Truppen in den Ersten Weltkrieg ist der transatlantische Bund zwischen den Vereinigten Staaten und Europa stark wie eh; ja, und vielleicht in vielerlei Hinsicht noch stärker.

Dieser Kontinent steht nicht länger dem Gespenst des Kommunismus gegenüber. Doch heute sind wir im Westen und müssen zugeben, dass es düstere Bedrohungen für unsere Sicherheit und unsere Lebensweise gibt.

Ihr seht, was da draußen passiert. Das sind Bedrohungen. Wir werden ihnen ins Auge sehen. Wir werden gewinnen. Aber das sind Bedrohungen.

(Publikum: Donald Trump! Donald Trump! Donald Trump!)

TRUMP: Wir stehen einer anderen bedrückenden Ideologie gegenüber, die versucht, Terrorismus und Extremismus rund um den Globus zu exportieren.

Amerika und andere [Länder] haben einen Terrorangriff nach dem anderen erlitten. Wir werden dafür sorgen, dass es aufhört.

(BEIFALL)

Während einer historischen Versammlung in Saudi-Arabien rief ich die Führer von mehr als 50 muslimischen Nationen auf, gemeinsam diese Gefahr zu vertreiben, die die ganze Menschheit bedroht. Wir müssen gegen diese gemeinsamen Feinde zusammenhalten, um ihnen ihr Territorium, ihre Finanzierung und ihre Netzwerken zu nehmen und jegliche Form ideologischer Unterstützung.

Während wir neue Bürger, die unsere Werte teilen und unser Volk lieben, immer begrüßen, werden unsere Grenzen dicht sein für Terrorismus und Extremismus jeglicher Art.

(BEIFALL)

(Publikum: Donald Trump! Donald Trump! Donald Trump!)

TRUMP: Wir kämpfen hart gegen den radikal-islamischen Terrorismus. Und wir werden uns durchsetzen.

(BEIFALL)

Wir können diejenigen nicht akzeptieren, die unsere Werte ablehnen und Hass benutzen, um Gewalt gegen Unschuldige zu rechtfertigen.

Heutzutage ist der Westen außerdem mit Mächten konfrontiert, die versuchen, unseren Willen zu testen, unsere Zuversicht zu untergraben und unsere Interessen zu beeinträchtigen.

Um gegen neue Formen der Aggression gerüstet zu sein, einschließlich Propaganda, Finanzkriminalität und Cyberkrieg, müssen wir unser Bündnis aktualisieren, um effektiv auf allen neuen Schlachtfeldern konkurrieren zu können.

Wir fordern Russland auf, seine destabilisierenden Aktivitäten in der Ukraine und anderswo aufzugeben, ebenso seine Unterstützung für feindliche Regime wie Syrien und Iran, und sich stattdessen der Gemeinschaft verantwortungsvoller Nationen anzuschließen in unserem Kampf gegen gemeinsame Feinde und zur Verteidigung der Zivilisation als solcher.

(BEIFALL)

Schließlich sind unsere Bürger auf beiden Seiten des Atlantiks noch mit einer weiteren Gefahr konfrontiert, die [jedoch] vollkommen in unserer Hand liegt. Diese Gefahr ist für einige unsichtbar, aber den Polen vertraut: [Es ist] das schleichende sich Ausweiten der Regierungsbürokratie, die dem Volk Vitalität und Wohlstand aussaugt.

Nicht Papierkram und Regulierungen machten den Westen groß, sondern [der Umstand], dass Menschen erlaubt war, ihren Träumen und Schicksalen nachzugehen.

Die Amerikaner, Polen und Nationen Europas schätzen Freiheit und Souveränität. Wir müssen gemeinsam den Kräften entgegentreten – egal ob sie von Süden, Osten, innen oder außen kommen – die mit der Zeit drohen, diese Werte zu untergraben und Bande der Kultur, des Glaubens und der Tradition zu löschen, die uns zu dem machen, was wir sind.

(BEIFALL)

Wenn sie unkontrolliert bleiben, werden diese Kräfte unseren Mut untergraben, unseren Geist aussaugen und unseren Willen schwächen, uns [selbst] und unsere Gesellschaften zu verteidigen.

Aber wie unsere vergangenen Gegner und Feinde hier in Polen lernten, wissen wir, dass auch diese Kräfte zum Scheitern verurteilt sind, falls wir ihr Scheitern wollen. Und wir wollen wirklich, dass sie scheitern.

(BEIFALL)

Sie sind nicht nur deshalb dem Untergang geweiht, weil unsere Allianz stark ist, unsere Länder belastbar und unsere Macht unübertroffen ist. (Man muss sagen, all das ist wahr.)

Unsere Gegner sind dem Untergang geweiht, weil wir niemals vergessen werden, wer wir sind. Und wenn wir nicht vergessen, wer wir sind, können wir einfach nie geschlagen werden. Die Amerikaner werden es nie vergessen. Die Nationen Europas werden es nie vergessen. Wir sind die festeste und größte Gemeinschaft. Nichts gleicht unserer Völkergemeinschaft. Die Welt hat nie eine Völkergemeinschaft wie die unsrige gekannt.

Wir schreiben Symphonien. Wir streben nach Innovation. Wir feiern unsere alten Helden, pflegen unsere zeitlosen Traditionen und Bräuche und suchen stets neue Grenzbereiche zu entdecken.

Wir belohnen Brillanz, wir streben nach Vorzüglichkeit und schätzen inspirierende Kunstwerke, die Gott ehren. Wir schätzen die Rechtsstaatlichkeit und schützen das Recht auf freie Rede und freie Meinungsäußerung.

(BEIFALL)

Wir geben Frauen die Macht, Säulen unserer Gesellschaft und unseres Erfolges zu sein. Wir stellen Glauben und Familie, nicht Regierung und Bürokratie, in den Mittelpunkt unseres Lebens.

Und wir diskutieren alles. Wir hinterfragen alles. Wir wollen alles wissen, damit wir besser über uns selbst bescheid wissen.

(BEIFALL)

Und vor allem schätzen wir die Würde jedes Menschenlebens, schützen die Rechte jeder Person und teilen die Hoffnung jeder Seele auf ein Leben in Freiheit.

Das sind wir. Das sind die unschätzbaren Bande, die uns als Nationen, Verbündete und als Zivilisation vereinen.

Was wir besitzen, was wir geerbt haben – und ihr wisst das besser als irgendjemand, und das seht ihr heute bei dieser unglaublichen Menschenmenge – was wir von unseren Vorfahren geerbt haben, hatte in diesem Ausmaß vorher noch nie existiert. Und falls wir es nicht bewahren können, wird es nie, nie wieder existieren. Also dürfen wir nicht scheitern.

Diese großartige Völkergemeinschaft hat noch etwas anderes gemeinsam: Bei jedem waren es immer die Menschen, nicht die Mächtigen, die das Fundament der Freiheit und den Eckpfeiler unserer Verteidigung bildeten.

Das Volk war hier in Polen das Fundament, wie hier in Warschau. Und es war das Fundament seit den Anfängen Amerikas.

Unsere Bürger haben nicht etwa gemeinsam Freiheit errungen, Schrecken überstanden und dem Bösen ins Auge geblickt, um unsere Freiheit zu verlieren wegen eines Mangels an Stolz und Vertrauen in unsere eigenen Werte. Das haben wir nicht und das werden wir nicht. Wir werden niemals klein beigeben.

(BEIFALL)

(Publikum: Donald Trump! Donald Trump! Donald Trump!)

TRUMP: Solang wir unsere Geschichte kennen, wissen wir, wie wir unsere Zukunft bauen können.

Die Amerikaner wissen, dass eine starke Allianz von freien, souveränen und unabhängigen Nationen die beste Verteidigung unserer Freiheiten und Interessen ist. Deshalb hat meine Regierung verlangt, dass alle NATO-Mitglieder endlich ihre volle und faire finanzielle Verpflichtung erfüllen. Dieses Beharren hat dazu geführt, dass zusätzliche Milliarden von Dollars in die NATO fließen. In der Tat sind die Leute schockiert. Aber Milliarden und Milliarden von Dollars kommen aus Ländern rein, die meiner Meinung nach nicht so schnell bezahlt hätten.

Für diejenigen, die unsere harte Haltung kritisieren, weise ich darauf hin, dass die Vereinigten Staaten nicht nur mit Worten sondern auch mit Taten gezeigt haben, dass wir fest hinter Artikel V stehen, der gegenseitigen Verteidigungsverpflichtung.

(BEIFALL)

Worte sind einfach, aber Taten sind das, was zählt. Und für seinen eigenen Schutz – (und das wisst ihr und das weiß jeder und jeder muss dass wissen) – muss Europa mehr tun. Europa muss zeigen, dass es an seine Zukunft glaubt, indem es sein Geld dafür investiert, diese Zukunft zu sichern.

Aus diesem Grund applaudieren wir für Polens Entscheidung, diese Woche vorangegangen zu sein, um von den Vereinigten Staaten das kampferprobte „Patriot“ Luft- und Raketenabwehrsystem zu erwerben, das Beste der ganzen Welt.

Das ist auch der Grund, warum wir das polnische Volk als eines der NATO-Länder grüßen, das tatsächlich den Investitions-Maßstab unserer gemeinsamen Verteidigung erreicht hat.

Vielen Dank. Danke, Polen. Ich muss sagen, euer Beispiel ist wirklich großartig und wir applaudieren Polen. Vielen Dank.

(BEIFALL)

Wir müssen daran erinnern, dass unsere Verteidigung nicht nur eine Verpflichtung des Geldes, sondern auch eine Verpflichtung des Willens ist. Denn wie die polnische Erfahrung lehrt, liegt die Verteidigung des Westens letztlich nicht nur an den Mitteln, sondern auch am Willen des Volkes, sich durchzusetzen, erfolgreich zu sein und das Notwendige zu bekommen.

Die grundlegende Frage unserer Zeit ist, ob der Westen den Willen zum Überleben hat. Haben wir den Glauben an unsere Werte, um sie um jeden Preis zu verteidigen? Haben wir genug Respekt für unsere Bürger, um unsere Grenzen zu schützen? Haben wir den Wunsch und den Mut, unsere Zivilisation vor denjenigen zu bewahren, die sie untergraben und zerstören würden?

Wir können die größten Volkswirtschaften und die tödlichsten Waffen der Erde haben, aber wenn wir keine starken Familien und starke Werte haben, werden wir schwach sein und nicht überleben.

(BEIFALL)

Wenn jemand die entscheidende Wichtigkeit dieser Dinge vergisst, dann lasst ihn ein Land besuchen, das dies niemals tat, dann lasst ihn nach Polen kommen …

(BEIFALL)

… und lasst ihn nach Warschau kommen und die Geschichte des Warschauer Aufstandes lernen. Wer es tut, sollte von der Jerusalem Avenue lernen.

Im August 1944 war die Jerusalem Avenue eine der Hauptstraßen, die von Ost nach West durch die Stadt führen, so wie noch heute. In der Schlacht um Warschau war die Kontrolle über diese Straße für beide Seiten von entscheidender Bedeutung. Das deutsche Militär wollte sie, um auf dem direktesten Weg Truppen zu bewegen und eine starke Front zu bilden. Und für die polnische Heimatarmee war die Möglichkeit, sich von Nord nach Süd über die Straße zu bewegen entscheidend, damit das Stadtzentrum und der Aufstand nicht isoliert und zerschlagen werden konnten.

Jede Nacht bauten die Polen unter Maschinengewehrfeuer Sandsäcke auf – und es war ein schrecklicher Beschuss –, um eine schmale Passage über die Jerusalem Avenue zu schützen. Jeden Tag rissen die feindlichen Kräfte sie immer und immer wieder ein.

Dann gruben die Polen einen Graben. Schließlich bauten sie eine Barrikade. Und die tapferen polnischen Kämpfer fingen an, die Jerusalem Avenue zu überqueren.

Dieser schmale Übergang, nur ein paar Meter breit, war die zerbrechliche Brücke, die den Aufstand am Leben hielt. Zwischen ihren Mauern rannte ein konstanter Strom von Bürgern und Freiheitskämpfern den gefährlichen, einfach nur gefährlichen Weg. Sie rannten über diese Straße, sie rannten durch diese Straße, sie rannten unter dieser Straße – alles, um die Stadt zu verteidigen.

Die abgewandte Seite war einige Meter weit weg, erinnerte sich an eine junge polnische Frau namens Greta. Die Todesrate und das Leben waren ihr so wichtig. Tatsächlich sagte sie, dass der tödlich gefährliche Sektor der Straße im Blut schwamm.

Es war das Blut von Boten, Verbindungsmädchen und Kurieren. Nazi-Scharfschützen schossen auf jeden, der überquerte. Auf jeden, der überquerte, wurde geschossen. Ihre Soldaten brannten jedes Gebäude der Straße nieder und benutzten die Polen als menschliche Schutzschilde für ihre Panzer, während sie versuchten, die Jerusalem Avenue zu übernehmen.

Der Feind machte keine Pause beim unerbittlichen Angriff auf diesen kleinen Vorposten der Zivilisation. Und die Polen ließen bei der Verteidigung nicht locker. Der Übergang an der Jerusalem Avenue Passage brauchte ständig Schutz, Reparatur und Verstärkung. Aber der Wille seiner Verteidiger wankte auch nicht im Angesicht des Todes.

Und bis zum letzten Tag des Aufstandes brach diese zerbrechliche Brücke kein einziges Mal. Sie wurde niemals je vergessen. Sie war vom polnischen Volk offen gehalten worden. Die Erinnerung an diejenigen, die im Warschauer Aufstand umkamen, schreit über die Jahrzehnte hinweg. Und nur wenige Erinnerungen sind deutlicher als an diejenigen, die starben, als sie die Jerusalem-Avenue überquerten und verteidigten.

Diese Helden erinnern uns daran, dass der Westen mit dem Blut der Patrioten gerettet wurde, dass jede Generation aufstehen muss und ihre Rolle bei seiner Verteidigung spielen muss …

(BEIFALL)

… und dass jede Fußbreite Boden und jeder letzte Zentimeter Zivilisation es wert ist, mit eurem Leben verteidigt zu werden.

Unser eigener Kampf für den Westen beginnt nicht auf dem Schlachtfeld. Er beginnt mit unseren Köpfen, unserem Willen und unseren Seelen. Heute sind die Bande, die unsere Zivilisation vereinen, nicht weniger lebenswichtig und fordern nicht weniger Verteidigung als jener nackte Fetzen Land, der einst die Hoffnung von ganz Polen bedeutete.

Unsere Freiheit, unsere Zivilisation und unser Überleben hängt an diesen Banden der Geschichte, der Kultur und der Erinnerung. Und heute – wie eh und je – ist Polen in unserem Herzen, und sein Volk nimmt an diesem Kampf teil.

(BEIFALL)

So wie Polen nicht gebrochen werden konnte, erkläre ich heute vor der ganzen Welt, dass der Westen niemals je gebrochen werden wird. Unsere Werte werden sich durchsetzen, unsere Völker werden gedeihen, und unsere Zivilisation wird triumphieren.

(BEIFALL)

(Publikum: Donald Trump! Donald Trump! Donald Trump!)

TRUMP: Vielen Dank. Also lasst uns alle gemeinsam kämpfen wie die Polen, für Familie, für Freiheit, für Land und für Gott.

Vielen Dank. Gott segne euch, Gott segne das polnische Volk, Gott segne unsere Verbündeten, und Gott segne die Vereinigten Staaten von Amerika.

Vielen Dank. Gott segne euch. Vielen Dank.
 
Źródło: epochtimes.de

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/ mjr Robert Siemaszko (CO MON)

Nie ma żadnych sygnałów, żeby pan prezydent miał zawetować ustawę o modernizacji i finansowaniu sił zbrojnych; ustawa „od zawsze miała być podpisana w poniedziałek" - podkreślił dziś wiceszef MON Tomasz Szatkowski.

Nowelizacja ustawy o modernizacji i finansowaniu sił zbrojnych zakłada zmianę sposobu obliczania udziału wydatków obronnych w PKB i ich wzrost. W 2018 r. mają one wynieść co najmniej 2 proc. PKB, w roku 2020 wrosnąć do 2,1 proc. PKB, a docelowo - do minimum 2,5 proc. PKB w 2030 r. Wiąże się to z ustaleniami państw NATO, podjętymi na szczycie w Newport w 2014 r., a potwierdzonych w 2016 r. na szczycie w Warszawie oraz deklaracjami rządu i prezydenta o zwiększeniu wydatków obronnych do 2 proc. PKB (liczonych wg metodologii NATO, tj. w odniesieniu do budżetu roku bieżącego).

Zwiększenie wydatków obronnych ma umożliwić reorganizację struktury i systemu dowodzenia sił zbrojnych i przyspieszyć modernizację "przy aktywnym zaangażowaniu polskiego przemysłu obronnego". Zwiększenie stanu etatowego sił zbrojnych wiąże się z formowaniem Wojsk Obrony Terytorialnej, które docelowo mają liczyć ponad 50 tys. osób. Według szacunków zmiana przepisów spowoduje wzrost wydatków obronnych o ponad 117,2 mld zł w ciągu 10 lat.

Parlament zakończył prace nad ustawą 29 września.

Nie wiedziałem nic o tym, że ustawa miała zostać podpisana w piątek; od zawsze miała być podpisana w poniedziałek

– powiedział dziś w Polsat News wiceminister Szatkowski.

Zapewnił, że "nie ma żadnych sygnałów o tym, żeby pan prezydent miał w jakikolwiek sposób tę ustawę wetować".

Wypowiedział się zresztą raz, czy dwa, w sposób wspierający ten projekt, który powstał w ministerstwie obrony narodowej. Myślę, że będzie tutaj pełna spójność

- zapewnił wiceszef MON. Według niego podpisanie ustawy "przetnie pewne wątpliwości, które się pojawiały" wcześniej na ten temat.

Źródło: niezalezna.pl, PAP

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Trzy malarskie perły w Łazienkach Królewskich

/ Anna Krajkowska/Gazeta Polska

Od 20 października obraz „Kościuszko w West Point” Czedekowskiego, a później kolejno „Lisowczycy: strzelanie z łuku” Brandta oraz „Gamrat i Stańczyk” Matejki będzie można oglądać w Pałacu na Wyspie w warszawskich Łazienkach Królewskich. Prezentowane dzieła pochodzą z kolekcji nowojorskiej Fundacji Kościuszkowskiej.

W ramach „Wystawy jednego obrazu” najpierw będziemy pokazywać dzieło Bolesława Jana Czedekowskiego „Kościuszko w West Point”. Jest to niezwykły obraz pokazujący w sposób realistyczny naszego narodowego bohatera, a zarazem to dzieło, które zapoczątkowało kolekcję Fundacji Kościuszkowskiej w ich nowojorskiej siedzibie

- powiedziała „Gazecie Polskiej Codziennie” Izabela Zychowicz, wicedyrektor ds. muzealnych Łazienek Królewskich. Bolesław Jan Czedekowski namalował obraz na prośbę założyciela Fundacji, Stefana Mierzwy. Artysta kilka razy odwiedzał West Point, chcąc poznać topografię terenu i zachowane tu osobiste rzeczy Kościuszki, aby jak najwierniej oddać postać bohatera. Naturalnej wielkości postać Tadeusza Kościuszki przedstawiona jest w mundurze generała brygady amerykańskiej Armii Kontynentalnej z czasów wojny o niepodległość. W górnym lewym rogu portretu na wolucie wypisane są słowa Jerzego Waszyngtona: „Kościuszko jest człowiekiem nauki i wyższych zalet”.

Podczas konferencji prasowej dyrektor Łazienek Królewskich Zbigniew Wawer zauważył, że Kościuszko ubrany jest w mundur, który został przez Czedekowskiego bardzo wiernie odtworzony na podstawie rysunków z epoki.

Co prawda w czasie walki nie było możliwości, by mundury takie czyste, ale takie są prawa sztuki

- dodał Wawer. Obraz będzie można oglądać w Łazienkach Królewskich do 15 grudnia 2017 r. 

Jako drugi w Pałacu na Wyspie wystawiony zostanie obraz Józefa Brandta „Lisowczycy: strzelanie z łuku” (prezentowany od 15 grudnia 2017 r. do 15 lutego 2018 r.). Jest on uznawany za najcenniejsze dzieło Fundacji Kościuszkowskiej. Dynamiczna scena przedstawia jeźdźców lekkiej jazdy konnej, tzw. lisowczyków, zebranych w XVII w. przez płk. Aleksandra Lisowskiego. Widoczny na płótnie łucznik celujący w turban zatknięty na drzewcu stanowi nawiązanie do trwających w XVII w. potyczek z Turkami w południowo-wschodniej Polsce.

To dzieło Brandta jest wierną „fotografią” tamtych wydarzeń, choć powstało ponad dwa wieki później. Obraz widnieje w wielu podręcznikach szkolnych, a teraz będzie okazja, by zobaczyć go osobiście

 - powiedział Zbigniew Wawer.

Dzieło „Gamrat i Stańczyk” Jana Matejki (pokazywane od 15 lutego do 15 kwietnia 2018 r.), które zakończy „Wystawę jednego obrazu” jest w Polsce mało znane. Przedstawia orszak wchodzący na plac przez bramę. Na jego czele podążają biskup Piotr Gamrat, powiernik królowej Bony oraz Stańczyk, błazen króla Zygmunta I Starego. W tle przedstawiony został fragment Zamku Królewskiego na Wawelu oraz dwie kamienice. 

Obecność tych trzech wspaniałych dzieł w Łazienkach Królewskich ma dodatkowy wymiar. Pałac na Wyspie to Królewska Galeria Obrazów, to realizacja myśli Stanisława Augusta o budowaniu środowiska artystycznego w XVIII wieku, o stworzeniu Akademii Sztuk Pięknych, mającej kształtować artystów. Ani Matejki, ani Brandta by nie było bez tych inicjatyw Stanisława Augusta, bo malarstwo XIX-wieczne i późniejsze jest pokłosiem działań mecenasowskich i kolekcjonerskich króla

 - powiedziała „Codziennej” Izabela Zychowicz.

Ekspozycja organizowana jest przez Łazienki Królewskie we współpracy z Fundacją Kościuszkowską w Nowym Jorku, której misją jest wymiana kulturalna i naukowa między Polską i Stanami Zjednoczonymi. Fundacja powstała w 1925 r. Jej założyciel, Stefan Mierzwa zakupił jeden z piękniejszych budynków na Manhattanie nieopodal Central Parku z przeznaczeniem na siedzibę Fundacji.

Nie chciał on umieszczać Fundacji w East Village, gdzie skupiali się Polacy, lecz właśnie w środkowej części Manhattanu, którą zamieszkiwali zamożni Amerykanie. Pragnął, żeby to oni mogli poznać odrodzoną po latach niewoli Polskę i jej kulturę

– powiedział podczas konferencji prezes Fundacji Marek Skulimowski. Obecnie w kolekcji Fundacji znajduje się blisko sto dzieł sztuki, przeważnie malarstwa XIX-wiecznego i z początków XX wieku.

W czwartek, 19 października, odbył się uroczysty wernisaż wystawy, w którym uczestniczyli m.in.: wicepremier, minister kultury i dziedzictwa narodowego Piotr Gliński, sekretarz stanu w kancelarii prezydenta Adam Kwiatkowski i przedstawiciele ambasady amerykańskiej. 

Podczas wernisażu darczyńcy i Fundacja Kościuszkowska uhonorowali zostali Nagrodą Przyjaciół Łazienek Królewskich, przyznawaną osobom, które swoimi działaniami przyczyniają się do budowania prestiżu Muzeum Łazienki Królewskie w kraju i na świecie. Uroczystość uświetnił koncert w Teatrze Królewskim, podczas którego wystąpił Kamil Pacholec, stypendysta Fundacji Kościuszkowskiej.

Źródło: niezalezna.pl

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